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Eine interessante und eindrucksvolle Führung durch die Flötzinger Brauerei erlebten 22 Mitglieder und Gäste der Naturfreunde Rosenheim am Samstag, den 2. April.

Fritz Uebelhör, langjähriger Mitarbeiter der Brauerei, zuletzt als Leiter des Fuhrparks, zugleich aber auch stellvertretender Vorsitzender der Naturfreunde Rosenheim, begeisterte die Teilnehmer mit profunden Kenntnissen über die Herstellung des Bieres. Er begann mit der Geschichte der Brauerei, die bereits seit 1543 unter anderem Namen Bier gebraut hat. Grundlage war – wie könnte es auch anders sein – das bayerische Reinheitsgebot vom 23.4.1516, das somit seit nunmehr 500 Jahren immer noch festlegt, welche Zutaten für das Bier verwendet werden dürfen, nämlich Malz, Hopfen und Wasser. Den Besuchern wurde der ganze Brauprozess verständlich erläutert. Besonders wichtig sei die Gärung, die im Gärkeller stattfindet. Die Reifung und die Lagerung sind entscheidend für die Qualität des Bieres. Das dauert seine Zeit. In den großen Gewölbekellern lagert das Bier in großen Tanks und es reift durch den Stoffwechsel der Hefe. Ständig wird der Produktionsprozess von den Fachleuten geprüft, damit eine gleichbleibende Qualität angeboten werden kann. Hohe Auszeichnungen für das Flötzinger Bier sind der verdiente Lohn der Prozedur. Die Besichtigung erstreckte sich auch auf die übrigen technischen Anlagen wie die Flaschenwaschmaschine, die Flaschenfüllmaschine und die Etikettierung der Flaschen.

Man merkte es Fritz Uebelhör an, dass er mit innerer Leidenschaft diesem Unternehmen auch während seinem Ruhestand die Treue hält. Die Teilnehmer der Führung dankten ihm mit einem kräftigen Applaus .

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